Wettbewerb Campus Westend, Frankfurt/ Main

In Gemeinschaft mit Architekturbüro Zeitenweide, Worms. Wettbewerb Campus Westend, Frankfurt/ Main Der bestehende Parkcharakter des Planungsgebietes wird erhalten und gestärkt. Die Anbindung zum Grüneburgpark steht im Vordergrund. Der Campus schafft einen Übergang zu weiteren kleineren Grünflächen östlich des Wettbewerbsgebietes. Die […]

In Gemeinschaft mit Architekturbüro Zeitenweide, Worms.

Wettbewerb Campus Westend, Frankfurt/ Main


Der bestehende Parkcharakter des Planungsgebietes wird erhalten und gestärkt. Die Anbindung zum Grüneburgpark steht im Vordergrund. Der Campus schafft einen Übergang zu weiteren kleineren Grünflächen östlich des Wettbewerbsgebietes.
Die vorherrschenden Westwinde durchlüften das Plangebiet, während die Fortführung der Platzierung öffentlicher Gebäude an der Miquelallee zur Adressbildung der verschiedenen Institute und der Zentralbibliothek dient.

Vier Bebauungsbänder formulieren den Kontrast zwischen dichter „urbaner“ Bebauung und Park. Aus diesem Verhältnis erhält das Projekt seinen Reiz – städtische Strukturen und Parklandschaft treten miteinander in Interaktion. Ohne zur umliegenden Bebauung durch hohe Geschossigkeit maßstabslos zu werden, benötigt das Projekt nur ein verhältnismäßig geringes Maß an versiegelter Fläche. Die Baukörper bilden Freiräume mit menschlichen Dimensionen.

Im Bereich zur Hansaallee bzw. Eschersheimer Landstrasse werden die Enden der Bänder durch einen Kopfbau betont. Diese architektonischen Dominanten markieren die jeweiligen Fachbereiche respektive die Zentralbibliothek und schaffen dort Aufenthaltsqualität.

Die alte Infrastruktur in Form von Straßen, Wegen und Versorgungsführungen wird zu wesentlichen Teilen erhalten. Einige Gebäude sind durch ihren Zustand und ihre Funktion umnutzbar. All diese Elemente stiften Charakter und erzählen von der Geschichte des Ortes. Eine radikale Strategie der tabula rasa wird abgelehnt.
Durch die Figur der Bänder wird die bestehende Grünlandschaft in mehrere Sektoren unterteilt. Jeder Abschnitt hat einen eigenen Charakter, eine eigene Atmosphäre. Das Thema Park soll so auf verschiedene Arten bearbeitet werden und erlebbar sein.






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